Beratung
und Anpassung


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Individuelle Beratung ist die Voraussetzung für
die Anpassung Ihrer Augenprothese.

 

Jeder Patient des Ocularisten bedarf der individuellen Zuwendung und Beratung. Unabhängig davon, ob der Augenverlust durch Krankheit, Verletzung oder durch angeborene Defekte entstanden ist, erwartet jeder Patient eine qualifizierte Wiederherstellung.

 

Der Ocularist unterscheidet zwischen
– dem Verlust des Auges oder
– dem geschrumpften erblindeten Auge.
Bei Totalverlust wird in der Regel eine doppelwandige Prothese eingesetzt. Ist der Augapfel noch vorhanden wird dieser mit einer Schalenprothese überkleidet.

 

Die Anfertigung und optimale Anpassung des Kunstauges ist nur bei persönlichem Erscheinen und nach einem ausführlichen Beratungsgespräch möglich, denn jede Augenprothese ist eine Einzelanfertigung, die individuell für jede Augenhöhle hergestellt und an diese angepasst wird.










 

 

Prothetiksprechstunde

 

Die Ruth Müller-Welt GmbH bietet in Zusammenarbeit mit Augenärzten einen besonderen Service an.
Im Universitätsklinikum Tübingen (UKT), im Bundeswehrkrankenhaus Ulm, sowie weiteren Hospitälern in der Schweiz arbeitet Ruth Müller-Welt mit Augenärzten und oculoplastischen Chirurgen im Rahmen einer gemeinsamen Sprechstunde zusammen.

 

Sinn und Zweck der Orbitasprechstunde ist die Erarbeitung einer aus medizinischer und ocularistischer Sicht optimalen Lösung für den Patienten. Hier werden im Vorfeld von Operationen die Schritte besprochen, die die Anpassung einer Augenprothese erleichtern oder die Voraussetzungen für deren Anpassung geschaffen.

 

Dabei fließen die Erfahrungen beider Spezialisten in die Behandlung ein. Der medizinische Aspekt und die technischen Möglichkeiten des Ocularisten werden unter Berücksichtigung der Wünsche des Patienten mit ihm gemeinsam ermittelt, so daß für ihn das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

 

Dr. med. Klaus J. Lipke, Oberfeldarzt, Ulm
www.ocubelle.de
PD. Dr. med. Dorothea Besch, Tübingen
www.medizin.uni-tuebingen.de
PD. Dr. Frank Schüttauf, Tübingen
www.medizin.uni-tuebingen.de
Dr. med. Georg von Arx; Olten (CH)
www.admedico.ch
Dr. med. Dagmar Ammann, St. Gallen
www.kssg.ch
Prof. David Goldblum
www.unispital-basel.ch

individuelle Herstellung

 

 

 

Die individuelle Herstellung Ihrer Augenprothese.

 

Jedes künstliche Auge wird, unabhängig vom Material, für jeden Patienten individuell gefertigt und damit seinen Bedürfnissen und Anforderungen angepasst.

 

Zuvor jedoch ist eine Konsultation des Augenarztes notwendig. Er verschreibt das Rezept für die Augenprothese und empfiehlt den Patienten an den Ocularisten. Ist das Auge aufgrund einer Krankheit oder durch einen Unfall operativ entfernt worden, wird dem Patienten vom Ocularisten 3 bis 5 Tage nach der Operation eine Ausheilungsprothese angepasst.

 

Diese wird ungefähr 6-8 Wochen, in jedem Fall aber so lange getragen, bis alle Schwellungen und Reizungen der Wunde abgeklungen sind. Der Patient gewöhnt sich während dieser Zeit an seine Augenprothese und den Umgang mit ihr.

 

Nach einem ausführlichen Gespräch, während dem je nach Beschaffenheit der Augenhöhle, die Prothesenart bestimmt wird, setzt sich der Patient für die Zeit des Fertigungsprozesses neben den Arbeitsplatz des Ocularisten. Er nimmt damit teil an der Entstehung "seines Auges". Zuerst wird nach dem Modell des gesunden Auges die Augenfarbe kopiert. Danach wird die Form der Augenprothese erarbeitet und der Augenhöhle angepasst.

 

So wird das künstliche Auge durch diffizile und kontinuierliche Feinarbeit Schritt für Schritt entwickelt und so weit ausgearbeitet, bis es in Form und Farbe annähernd dem gesunden Auge entspricht und eine harmonische Synthese mit dem Gesicht des Patienten eingeht.