Verantwortung und
Erfahrung


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Die Verantwortung spüren wir täglich.
Wir bauen auf die Kraft der Erfahrung.

 

Im Gesicht eines Menschen nehmen wir die äußeren Zeichen seiner Persönlichkeit wahr, die Augen sind das "Spiegelbild seiner Seele".

 

Der Verlust eines Auges verursacht nicht nur physische Schmerzen, die Symmetrie des Gesichts wird beeinträchtigt, die Harmonie und das psychische Gleichgewicht geraten außer Balance.

 

Der Ocularist formt künstliche Augen. Unter seinen Händen entsteht ein Ersatz als korrespondierendes Gegenstück zum gesunden Auge.

 

Das heißt: die Eigenart und Wirkung des künstlichen Auges muss sich der Beschaffenheit des gesunden Auges so weit wie möglich annähern und ihr entsprechen.

 

Hier ist nicht nur technische Perfektion gefordert, sondern auch die Kunst, der feinen Färbung und Zeichnung des gesunden Auges nachzuspüren und sie wiederzugeben. Mit einem Resultat, das es dem Patienten nach dem Verlust seines Auges ermöglicht, seine seelische Balance wiederzufinden, und sich mit seinem "neuen Auge" so zu identifizieren, als wäre es "ein Stück von ihm".


"Ruth Müller-Welt ist die Augenmacherin".
SWR Fernsehen BW

 

 

"Ocularist" ist mehr als eine Berufsbezeichnung.
Es ist eine Berufung.

 

Der Ocularist ist Patientenberater, er muss technisch versiert, künstlerisch begabt, ausdauernd und einfühlsam sein. Die Berufsbezeichnung "Ocularist" ist international. Voraussetzung für die Ausbildung sind die Mittlere Reife und das Alter von 18 Jahren.

 

Die Ausbildung beginnt mit einer Praktikantenzeit von 3 Jahren. Dabei lernt der Praktikant u.a. Augenfarben und das dazugehörende Grundmaterial herzustellen. Außerdem versorgt er Patienten mit Ausheilungsprothesen. Danach folgt eine Assistentenzeit von 3 Jahren, in der er unter der Anleitung seines Ausbilders lernt, Patienten zu beraten und Augenprothesen aller Schwierigkeitsgrade herzustellen und anzupassen. Um die Technik der Herstellung von Augenprothesen aus Kunststoff zu erlernen, muss in Deutschland eine spezielle, mehrjährige Zusatzausbildung durchlaufen werden.

 

Die notwendigen theoretischen Kenntnisse u.a. über Anatomie und Pathologie des Auges, Materialkunde, Geschichte, erwirbt sich der angehende Ocularist durch Unterricht bei seinem Ausbilder, dem Studium von Büchern und dem Besuch von Fortbildungsseminaren.

 

Jeder Abschnitt der Ausbildungszeit endet mit einer Prüfung vor einem Komitee von Ocularisten und wird mit einer Urkunde des Allgemeinen Ocularisten Verbandes (AOV) oder der Deutschen Ocularistischen Gesellschaft (DOG) anerkannt. Bei der Abschlussprüfung ist auch ein Ophthalmologe (Augenarzt) als Prüfer anwesend.

 
         
  Portrait Adolf Müller-Welt   Portrait Otto Müller-Welt   Portrait Jörg Müller-Welt   Das Team heute   Portrait Ruth Müller-Welt  
  Adolf Müller-Welt
Gründer mit Vision
  Otto Müller-Welt
Festigt den Ruf der Firma
Jörg Müller-Welt
Seniorpartner
  R. Müller-Welt, E. Bruckner, T. Jung, P. Hengge Ocularisten aus Berufung Ruth Müller-Welt
Tradition und eine neue Zeit

 

 

Wir sind bekannt für individuelle Behandlung und Perfektion.

 

Der Firmengründer, Adolf Müller-Welt, absolvierte seine Ausbildung zum Ocularisten bei der Firma Adolf Müller-Söhne in Wiesbaden. Deren Vorfahren entwickelten in Zusammenarbeit mit einem Augenarzt die ersten doppelwandigen Augenprothesen-Formen. Mit diesem ausgezeichneten Rüstzeug gründete er 1919 das Institut Müller-Welt in Stuttgart.

 

Jörg Müller-Welt übernahm die Firma in der 3. Generation. Er verfeinerte nicht nur das Farbabstimmungssystem bei der Iriszeichnung, sondern öffnete darüber hinaus die Tür für neue Herstellungs- und Anpassungstechniken von Augenprothesen in Deutschland.

 

Ruth Müller-Welt, Ocularistin in der 4. Generation und Geschäftsführerin des Instituts, bringt ihre Erfahrung und Engagement ein. Sie beobachtet und überprüft neue Entwicklungen und nimmt an zukunftsweisenden Seminaren in Europa und den USA teil. Darüber hinaus bildet sie junge Ocularisten aus und sitzt in Prüfungskommissionen.

 

Thomas Jung und Elmar Bruckner verfügen nach ihrer Ausbildung über eine langjährige Erfahrung in der Anfertigung von Augenprothesen aus Glas. Pascal Hengge ist als Praktikant das jüngste Mitglied unseres Teams.